In der Vergangenheit gab es eine Vielzahl an Ideen, Planungen und Konzepten für die Um- und Neugestaltung des Kesselbrinks, die jedoch allesamt unvollendet blieben. Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West soll nun eine Neugestaltung des Kesselbrinks zu einem innerstädtischen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität gelingen.
Im Vorfeld wurde eine Machbarkeitsstudie zur Neugestaltung des Kesselbrinks erarbeitet. Diese hat die in der Bestandsaufnahme dargestellten Chancen und Restriktionen sowie die Ergebnisse des intensiven öffentlichen Diskussionsprozesses (Bürgerforen und Expertenkreise), der Beteiligungen und der „Verkehrsuntersuchung Umfeld Kesselbrink” zusammengeführt. In einer gemeinsamen Sitzung hatten die Bezirksvertretung Mitte, der Stadtentwicklungsausschusses und der Betriebsausschusses des Immobilienservicebetriebes am 27. April 2010 die Machbarkeitsstudie verabschiedet und in einer weiteren gemeinsamen Sitzung mit dem Beirat für Stadtgestaltung, dem Beirat für Behindertenfragen und dem Seniorenrat am 15. Juli 2010 die Auslobung eines freiraumplanerischen Wettbewerbs zur Neugestaltung des Kesselbrinks beschlossen. Die Ergebnisse dieses EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerbs liegen seit dem 19. Januar 2011 vor.
Nach der politischen Abstimmung ist Mitte 2011 mit der Neugestaltung begonnen worden. Aufgrund der Inanspruchnahme von EU-Fördermitteln muss das Bauprojekt zwingend bis Ende 2012 abgeschlossen sein.
Weitere Informationen und Dokumente zum Herunterladen sind der Internetseite der Stadt Bielefeld zu entnehmen. Hier können auch die laufenden Bauarbeiten über eine Webcam verfolgt werden.
Fördermittelgeber
Der Stadtumbau Nördlicher Innenstadtrand wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert mit Städtebauförderungsmitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ sowie aus dem NRW-EU-Ziel-2-Programm (EFRE).


